Nachdem in Deutschland nach dem Kältschock anscheinend auch die Kommentarfaulheit ausgebrochen ist, muss ich das Rätsel eben selbst auflösen.
Ich stell mich also am Tag nach meiner Ankunft (Sonntag) unter die Dusche, befreie mich von Dreck und Staub und fühle mich gut dabei. Soweit nichts ungwöhnliches. Auf dem Weg aus dem Bad denke ich mir, dass ich nun alle etwaigen Funktionalitäten ergründet zu haben und beschließe daraufhin nochmal an dem Schdriggla zu ziehen. Keine Rekation.
Glieches Spiel am nächsten Tag. Ich stelle mich hoffnungsfroh unter die Dusche, dreh an den Reglern meiner Dusch-Kommandozentrale. Aber nicht passiert. Anstatt einfach mal an meinem Lieblings-Schdriggla zu ziehen entscheide ich mich aber zum Äußersten: ich zücke meinen Leatherman. Nachdem ich die Kommandozentrale auseinandergenommen und Alles auf seine Richtigkeit und Funktionstüchtigkeit untersucht hatte, war ich schon ziemlich verzweifelt. Nichts kaputt, Alles in bester Ordnung.
Zum Glück ist mir in diesem Moment mein Schdriggla ins Auge gestochen. Und siehe da: einmal ziehen und schon läuft die Dusche. Ich habe zwar bis heute nicht verstanden, warum man das so macht, aber ich neheme es mal so hin ...
Donnerstag, 15. Januar 2009
Mittwoch, 14. Januar 2009
travel: king's road
Naja, so richtig"travel" war es gestern nicht. Aber immerhin hatte ich die Gelegenheit mich mit London bzw. Chelsea etwas vertraut zu machen. Meine Chefin hatte zwei Termine, also hat sich mich mitgenommen.
Zum Mittagessen durfte ich leider nicht mitkommen (nur zum zweiten Termin), stattdessen hatte ich die Gelegenheit mir die King's Road in Chelea (Stadtteil von London) anzuschauen. Dazu bin ich von einem Ende zum anderen Ende gelaufen, was mal schlappe 30 Minuten dauert. Das coole an der Geschichte ist, dass sich auf beiden Straßenseiten ein Geschäft neben dem anderen befindet. Soweit nicht ungewöhnlich. Wirklich cool ist aber, dass es sich nur um wirklich kleine Flächen handelt, trotzdem kein einziger versiffter Laden dabei ist und extrem viele Marken vertreten sind.


Damit nicht genug. Spannend wird es erst, wenn man sich die Leute anschaut, die dort rumlaufen, vor allem aber rumfahren. Viele sind "business" unterwegs, keine typischen Großstadt-Monster, keine Kinder, beeindruckende Stimmung. Was die Autos angeht, hatte ich das Gefühl in einer Luxus-Karossen-Roadshow gelandet zu sein. Mercedes fährt hier nur, wer sich keinen Porsche, Jaguar oder Bentley leisten kann. Völlig abgefahren.
Wenn man von der King's Road in eine der vielen Seitenstraßen blickt, dann fallen die mega-stylischen Häuser ins Auge (viktorianischer Stil oder so). Einfach genial. Wer hier wohnt, der hat's echt geschafft.

Das Einzige, was bissl genervt hat, war die Heimreise. Wir haben sage und schreibe 2 Stunden gebraucht, um uns ca. 1,5 Kilometer in London zu bewegen. Aber einmal aus London, dann läufts ...
Zum Mittagessen durfte ich leider nicht mitkommen (nur zum zweiten Termin), stattdessen hatte ich die Gelegenheit mir die King's Road in Chelea (Stadtteil von London) anzuschauen. Dazu bin ich von einem Ende zum anderen Ende gelaufen, was mal schlappe 30 Minuten dauert. Das coole an der Geschichte ist, dass sich auf beiden Straßenseiten ein Geschäft neben dem anderen befindet. Soweit nicht ungewöhnlich. Wirklich cool ist aber, dass es sich nur um wirklich kleine Flächen handelt, trotzdem kein einziger versiffter Laden dabei ist und extrem viele Marken vertreten sind.


Damit nicht genug. Spannend wird es erst, wenn man sich die Leute anschaut, die dort rumlaufen, vor allem aber rumfahren. Viele sind "business" unterwegs, keine typischen Großstadt-Monster, keine Kinder, beeindruckende Stimmung. Was die Autos angeht, hatte ich das Gefühl in einer Luxus-Karossen-Roadshow gelandet zu sein. Mercedes fährt hier nur, wer sich keinen Porsche, Jaguar oder Bentley leisten kann. Völlig abgefahren.
Wenn man von der King's Road in eine der vielen Seitenstraßen blickt, dann fallen die mega-stylischen Häuser ins Auge (viktorianischer Stil oder so). Einfach genial. Wer hier wohnt, der hat's echt geschafft.

Das Einzige, was bissl genervt hat, war die Heimreise. Wir haben sage und schreibe 2 Stunden gebraucht, um uns ca. 1,5 Kilometer in London zu bewegen. Aber einmal aus London, dann läufts ...
Dienstag, 13. Januar 2009
living: das Bad der Überraschungen
Überraschung Nr.1
Als ich das erste mal ins Bad kam wollte ich eigentlich nur mal Licht machen. Das stellt sich schwierig dar, wenn man 22 Jahre lang daran gewöhnt wurde einen Schalter zu bedienen. Hier bedient man sich einer Schnur (ein "Schdriggla" auf gut fränkisch), die sich direkt neben der Tür befindet.
Überraschung Nr. 2
Wenn man sich an das Schdriggla zum Licht anmachen gewöhnt hat, dann findet man es ganz spannend, dass es da noch eines gibt. So Mitten im Raum (im Rätsel-Bild rechts). Also habe ich dran gezogen. Aber nix passiert, außer dass ein kleiner Kasten von "on" zu "off" wechselt und umgekeht.


Bin mal gespannt, wer mir sagen kann, wozu das zweite Schdriggla dienlich sein könnte. Nur ein Tipp: die Lüftung ist es nicht, denn die geht automatisch mit dem Licht an und aus. Ich bin auf eure Antworten gespannt ...
Als ich das erste mal ins Bad kam wollte ich eigentlich nur mal Licht machen. Das stellt sich schwierig dar, wenn man 22 Jahre lang daran gewöhnt wurde einen Schalter zu bedienen. Hier bedient man sich einer Schnur (ein "Schdriggla" auf gut fränkisch), die sich direkt neben der Tür befindet.
Überraschung Nr. 2
Wenn man sich an das Schdriggla zum Licht anmachen gewöhnt hat, dann findet man es ganz spannend, dass es da noch eines gibt. So Mitten im Raum (im Rätsel-Bild rechts). Also habe ich dran gezogen. Aber nix passiert, außer dass ein kleiner Kasten von "on" zu "off" wechselt und umgekeht.


Bin mal gespannt, wer mir sagen kann, wozu das zweite Schdriggla dienlich sein könnte. Nur ein Tipp: die Lüftung ist es nicht, denn die geht automatisch mit dem Licht an und aus. Ich bin auf eure Antworten gespannt ...
living: des Rätsels Lösung
Erstmal ein großes "Dankeschön" an die Ratefüchse. Das mit dem Spiegel stimmt, hat sich aber inzwischen erledigt. Unsinnigerweise war das Teil zum einen über der Heizung aufgehangen, zum anderen nur mit Powerstrips befestigt. Deswegen ist es gestern runter gefallen und ich kann ihn jetzt aufhängen, wo ich es für sinnvoll halte.
Was mich aber wirklich erstaunt hat, das ist die Tatsache, dass ausgerechnet dem Pascal dieses kleine Detail mit der Schnur aufgefallen ist. Die ganze Story dazu gibts im nächsten Post. Hier aber schonmal ein paar Bilder vorab (übrigens: das Rätsel-Bild habe ich von der Badewanne aus gemacht, mehr ist da nicht).

Übrigens: Ablagen sind aus männlicher Sicht in der Tat überbewertet.


Und auch das Schild ist definitiv unmännlich!
Was mich aber wirklich erstaunt hat, das ist die Tatsache, dass ausgerechnet dem Pascal dieses kleine Detail mit der Schnur aufgefallen ist. Die ganze Story dazu gibts im nächsten Post. Hier aber schonmal ein paar Bilder vorab (übrigens: das Rätsel-Bild habe ich von der Badewanne aus gemacht, mehr ist da nicht).

Übrigens: Ablagen sind aus männlicher Sicht in der Tat überbewertet.


Und auch das Schild ist definitiv unmännlich!
Montag, 12. Januar 2009
living: ein kleines Rätsel
Eigentlich wäre es langweilig euch einfach mal so mein Bad vorzustellen. Das hat mein Bad nicht verdient, denn es ist ein spannendes Bad, in dem es viel zu entdecken gibt. Deswegen gibt es heute eine kleine Aufgabe.
In folgendem Bild, das ich übrigens nicht retuschiert habe, sind einige Dinge ungewöhnlich. "Finde den Fehler" müsste soweit jedem bekannt sein. Ich sage aber nicht, wie viele es sind, bissl Spannung muss ja auch dabei sein. Viel Spaß dabei!
In folgendem Bild, das ich übrigens nicht retuschiert habe, sind einige Dinge ungewöhnlich. "Finde den Fehler" müsste soweit jedem bekannt sein. Ich sage aber nicht, wie viele es sind, bissl Spannung muss ja auch dabei sein. Viel Spaß dabei!
Sonntag, 11. Januar 2009
this is Nottingham
Heute fiel mir auf, dass ich meiner Lesergemeinde wichtige und spannende Informationen vorenthalten habe. Als ich so wie letzten Sonntag in Richtung Innenstadt gelaufen bin, musste ich feststellen, dass ich die Bilder von meinem touristischen Streifzug nicht online gestellt habe. Skandal! Zu meiner Entschuldigung: an dem Tag ist mir die Geschichte im Starbucks mit "knowing god personally" und so passiert. Deswegen reiche ich hier demutsvoll meine Eindrücke von letzter Woche nach.
Da wäre zunächst eine der Hauptattraktionen, nämlich der "old market square". Ein großer Platz mit einem schicken Gebäude im Hintergrund (ist ein Einkaufszentrum). Was man da noch sieht ist eine Eislaufbahn (soweit noch in Ordnung) und ein kleiner deutscher (!) Weihnachtsmarkt. Hätte mich echt mal interessiert, wie Bratwurst und Glühwein bei den Briten angekommen sind. Klingt irgendwie nach Kulturschock.

Über den Starbucks an sich muss ich wohl keine großen Worte verlieren. Die Aussicht ist allerdings trotzdem erwähnenswert, weil man an allen Seiten sehr gut sitzen kann, um Leute zu beobachten (was ich heute gemacht habe, während ich meinen "white café mocha" geschlürft hab).

Zum Abschluss noch das eigentliche Wahrzeichen der Stadt. Robin Hood. Die Statue steht vor dem "Nottingham Castle"und weist schon deutliche touristische Gebrauchsspuren auf.


Noch eine kleine Ergänzung zum Wetter: ich weiß, dass ihr euch in Deutschland grade nicht über sommerliche Temperaturen freuen könnt. Aber deswegen will ich nicht ständig gefragt werden, wie das Wetter bei mir ist! Es ist kalt! Ca. 0° C und das schon seit ich hier angekommen bin! Sonst nichts! Habe das Gefühl, dass alle Deutschen grade einen Wetterschock mit sich rumtragen ...
Da wäre zunächst eine der Hauptattraktionen, nämlich der "old market square". Ein großer Platz mit einem schicken Gebäude im Hintergrund (ist ein Einkaufszentrum). Was man da noch sieht ist eine Eislaufbahn (soweit noch in Ordnung) und ein kleiner deutscher (!) Weihnachtsmarkt. Hätte mich echt mal interessiert, wie Bratwurst und Glühwein bei den Briten angekommen sind. Klingt irgendwie nach Kulturschock.

Über den Starbucks an sich muss ich wohl keine großen Worte verlieren. Die Aussicht ist allerdings trotzdem erwähnenswert, weil man an allen Seiten sehr gut sitzen kann, um Leute zu beobachten (was ich heute gemacht habe, während ich meinen "white café mocha" geschlürft hab).

Zum Abschluss noch das eigentliche Wahrzeichen der Stadt. Robin Hood. Die Statue steht vor dem "Nottingham Castle"und weist schon deutliche touristische Gebrauchsspuren auf.


Noch eine kleine Ergänzung zum Wetter: ich weiß, dass ihr euch in Deutschland grade nicht über sommerliche Temperaturen freuen könnt. Aber deswegen will ich nicht ständig gefragt werden, wie das Wetter bei mir ist! Es ist kalt! Ca. 0° C und das schon seit ich hier angekommen bin! Sonst nichts! Habe das Gefühl, dass alle Deutschen grade einen Wetterschock mit sich rumtragen ...
Samstag, 10. Januar 2009
was man so macht
Wie mag es wohl aussehen, ein Wochenende, das man der Bachelorarbeit widmet? Ungefähr so in der Art:
Man verzichtet aufs Ausschlafen und steht zu einer Zeit auf, die sich von der Aufwach-Zeit unter der Woche nicht wesentlich unterscheidet. Anschließend versucht man einen Ersatz für seinen mittlerweile ritualisierten Samstag-Morgen-Markt-Besuch zu finden. Die englische Version heißt Lidl. Dort angekommen ist man erstmal verwundert, dass da außer fünf Autos auf dem Parkplatz eigentlich NIX los ist. Allerdings kann man dann in Ruhe einkaufen. Auch nicht schlecht, denkt man sich.
Nach der ersten Lese- und Schreibphase am Vormittag nimmt man dann erstmals die Küche in Benutzung und ist vom Gasherd (der mehr kann als Suppen aus der Dose aufwärmen, was er letzte Woche gemacht hat) restlos begeistert. Wenn Feuer an, dann an, wenn Feuer aus, dann aus. Einfach, aber genial zum Kochen.

Anschließend gönnt man sich den nächsten Einkauf im nahegelegenen englischen Supermarkt (Tesco). Immerhin müssen die Vorräte an Grundnahrungsmittel aufgefüllt werden. Gefolgt wird die Shoppingtour von einer weiteren, durchaus nervigen, Schreibphase. Aber spätestens wenn man die abendliche Lauchsuppe auf dem Superherd zubereitet ist wieder Alles im Lot.
Wenn man dann die Blog- und Verdauphase abgeschlossen hat, geht es weiter im Bachelorwochenende. Eine weitere Lese- und Schreibphase steht an ...
Man verzichtet aufs Ausschlafen und steht zu einer Zeit auf, die sich von der Aufwach-Zeit unter der Woche nicht wesentlich unterscheidet. Anschließend versucht man einen Ersatz für seinen mittlerweile ritualisierten Samstag-Morgen-Markt-Besuch zu finden. Die englische Version heißt Lidl. Dort angekommen ist man erstmal verwundert, dass da außer fünf Autos auf dem Parkplatz eigentlich NIX los ist. Allerdings kann man dann in Ruhe einkaufen. Auch nicht schlecht, denkt man sich.
Nach der ersten Lese- und Schreibphase am Vormittag nimmt man dann erstmals die Küche in Benutzung und ist vom Gasherd (der mehr kann als Suppen aus der Dose aufwärmen, was er letzte Woche gemacht hat) restlos begeistert. Wenn Feuer an, dann an, wenn Feuer aus, dann aus. Einfach, aber genial zum Kochen.

Anschließend gönnt man sich den nächsten Einkauf im nahegelegenen englischen Supermarkt (Tesco). Immerhin müssen die Vorräte an Grundnahrungsmittel aufgefüllt werden. Gefolgt wird die Shoppingtour von einer weiteren, durchaus nervigen, Schreibphase. Aber spätestens wenn man die abendliche Lauchsuppe auf dem Superherd zubereitet ist wieder Alles im Lot.
Wenn man dann die Blog- und Verdauphase abgeschlossen hat, geht es weiter im Bachelorwochenende. Eine weitere Lese- und Schreibphase steht an ...
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