Samstag, 19. September 2009

Out of order

Derzeit wegen Schwedes-Besuch geschlossen.

Freitag, 18. September 2009

Schwedes in Dänemark

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Auch wir Schweden bleiben von den Einflüssen der englischen Sprache nicht verschont und bezeichnen uns daher seit je her als "Schwedes".

Und was machen Schwedes, wenn sie zu Besuch in Dänemark sind? Richtig, sie trinken erstmal einen gemütlichen Kaffee zusammen, essen lecker Apfelkuchen und tauschen sich über die Lage der Nation in Deutschland und Dänemark aus.


Ich freue mich auf einige Tage Besuch aus der Heimat in Gestalt von Mama, Onkel und Tante. Nachdem ich heute bereits bei der Wohnungsvorführung staunende Blicke ernten konnte, hoffe ich auch mit weiteren Einblicken in "mein" Dänemark die Erlaubnis für drei weitere Monate in Dänemark erlangen zu können.

Donnerstag, 17. September 2009

Rapid Eye Movement

Ein kleiner Auszug des unendlichen Wissens von Wikipedia:
"Als REM-Schlaf (REM, engl. Rapid Eye Movement; auch paradoxer Schlaf oder desynchronisierter Schlaf) wird eine Schlafphase bezeichnet, die unter anderem durch schnelle Augenbewegungen gekennzeichnet ist. Weitere Merkmale sind ein niedriger Tonus der quergestreiften Muskulatur (Herz, Zwerchfell und Augenmuskeln bleiben ausgespart) und ein bestimmtes Aktivationsmuster im EEG – Thetawellen mit einer Frequenz von 4 bis 8 Hz und langsame Alphawellen. Des Weiteren ist eine rege Beta-Aktivität zu verzeichnen, die sonst eigentlich nur im Wachzustand zu finden ist. Außerdem steigen während des REM-Schlafes Blutdruck und Puls an."
REM ist gleichzeitig auch der Name einer Band. REM hat einen Song geschrieben, der meine derzeitige Stimmung derart exakt trifft. Daher möchte ich es bei einer einzigen Textzeile belassen, denn sie drückt mehr aus, als ich mit wortgewaltigen Erklärungsversuchen könnte:

It's been a bad day, please don't take picture ... it's been a bad day.

Mittwoch, 16. September 2009

Angekommen

Es ist lange her, dass ich auf etwas derart hingefiebert habe. Doch heute war es endlich soweit: Jamie T. ist angekommen.


Es handelt sich zwar lediglich um eine einfache CD, aber für mich ist es mehr als das. Zunächst muss man wissen, dass es sich um einen 23-Jährigen aus Wimbledon mit einem herrlich britischen Akzent handelt. Das wirklich Interessante an der Sache ist aber, dass er es schafft diverse Musikrichtungen wie Ska, Post-Punk, Folk und Hip Hop auf einem einzigen Album zu vereinen. Die klare Folge ist, dass auf der Platte eine bunte Mischung aus Songs für jede erdenkliche Stimmung von extrem depressiv bis super happy zu finden ist.

Ein nicht zu verachtender Nebeneffekt ist es zudem, dass sich in meiner Erinnerung meist Musik mit den Erlebnissen der Gegenwart verbindet. Das bedeutet, dass beispielsweise drei Monate England fest mit "Only by the night" von Kings of Leon verbunden sind. Somit hoffe ich mit "Kings & Queens" einen musikalischen Stauraum für meine aktuelle Gemütslage gefunden zu haben.

Dienstag, 15. September 2009

Visit Denmark

Manchmal sind die Dänen etwas seltsam. Ein besonderes Beispiel ist das unten stehende Video einer jungen Mutter, die per Videobotschaft nach dem Vater ihres Kindes sucht. Sie erklärt, dass der kleine Wonneproppen auf ihrem Arm das Ergebnis eines One-Night-Stands in Kopenhagens sei. Die Financial Times Deutschland fasst das Video wie folgt zusammen:
"Ich kann mich nicht mehr an deinen Namen erinnern, aber wir hatten Sex", berichtet Karen. Sie wisse noch, dass die Zufallsbekanntschaft im Urlaub in Dänemark weilte, aber auch leider nicht mehr, aus welchem Land der Kurzzeitliebhaber eigentlich stamme. Vorwürfe, so stellt Karen klar, mache sie dem entschwundenen Vater nicht. Nur: "Wenn es dich dort draußen gibt, dann melde dich."
Die Auflösung der Geschichte ist allerdings Folgende: es handelt sich um ein professionell "Werbevideo" von Visit Denmark, der offiziellen Tourismusbehörde des Landes, denn die angebliche Mutter ist im wahren Leben Schauspielerin. "Wir wollten Dänemark als freies Land zeigen, wo Frauen selbstständig sind und ihre eigene Wahl treffen", so die Aussage der Geschäftsführerin.



Was wohl unsere Angie zu einem derartigen Vorfall mitten im Wahlkampf sagen würde?

Montag, 14. September 2009

entstpannt und draußen

Da ich Montags generell zu Schreibfaulheit neige, möchte ich heute nur kurz mein Outdoor-Büro vorstellen. Zwar ist es nur Sonntags und je nach Wetterlage nutzbar, dafür ist es der perfekte Platz um entspannt eine Tasse Kaffee zu trinken, ein Buch zu lesen, oder auch Blog-Einträge und sonstige Texte zu verfassen.


Für den Fall, dass meine nächste Wohnung über einen Balkon verfügt, werde ich wohl nach dieser oder einer ähnlichen Sitzgruppe (Notfalls auch bei Ikea) Ausschau halten müssen.

Sonntag, 13. September 2009

Erwartung und Wirklichkeit

Man stelle sich die Situation "Marketing Event" mit der Erwartung "schnelles Essen, aktive Abendgestaltung" vor und vergleiche sie mit der Wirklichkeit in Form von "edles Essen, Singstar". Die Komponente "edles Essen" übertrifft "schnelles Essen", wohingegen "Singstar" gegen "aktive Abendgestaltung" keine Chance hat. Da in meiner Wahrnehmung allerdings Essen grundsätzlich stärker gewichtet wird als jede Art von Aktivität, kann ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Erwartungswert und Realität in diesem Beispiel angenommen werden.

Im zweiten Beispiel geht es um die Frage: Was erwartet man von einem "Sandskulpturenfestival"? Der Bestandteil "Sandskulpturen" ist eindeutig und stimmt auch mit der Wirklichkeit überein, wie auf den Bildern klar zu erkennen ist.

















Allerdings kann die Bezeichnung "Festival" zu Verwirrungen führen, wenn es sich um ein ca. 200qm großes Gelände mit einigen wenigen (meist deutschen) Touristen handelt. Die Wirklichkeit hinkt der Erwartung also weit hinterher. Glücklicherweise können unerwartete Komponenten die Wahrnehmung der Wirklichkeit ungemein positiv beeinflussen, wie nachfolgende Informationstafel zum "Sandskulpturenfestival" zeigt.


Für nähere theoretische Erläuterungen zum Thema "Erwartung und Wirklichkeit" empfehle ich ein betriebswirtschaftliches Studium.