Auf Grund diverser Baustellen an meiner Bachelorarbeit und stark sinkender Qualität meiner Blogposts, werde ich die Quantiät in den nächsten Tagen etwas zurück schrauben.
Es darf sich trotzdem gefreut werden. Als weitere Themen stehen ein London-Wochenende mit Conni, britische Geduld, Musik und Radio, sowie mein nächstes großes Ziel "040709" auf der Liste.
Mittwoch, 25. Februar 2009
Dienstag, 24. Februar 2009
Surfen für Vollprofis
Ich hatte schon an anderer Stelle erwähnt, dass bloggen an sich zwar Spaß macht, aber durchaus zeitintensiv ist. Erschwert wird die Geschichte nämlich, wenn man teils akrobatische Meisterleistungen hinter sich bringen muss, um ausreichend Empfang zu haben. Doch mittlerweile bin ich Vollprofi!
Vorweg muss ich noch sagen, dass ich mich in ein gesperrtes Netzwerk einlogge (ja, das ist wohl auch in England illegal) und ich mich deshalb wohl auch nicht beschweren sollte. Die geeignete Position für meinen Laptop zu finden ist nicht leicht, aber mit viel Fleiß, köperlicher Ftiness und ein wenig Glück schaffe ich es mittlerweile. Ich werde wohl erstmal einen Chiropraktiker konsultieren müssen, sobald ich wieder in Deutschland bin, aber es funktioniert (seit dem zweiten Tag).



Allerdings muss ich zeitweise die Position teils um wenige Centimeter ändern, aber so bleibt es wenigstens abwechslungsreich. Ich habe mir auch überlegt einige Markierungen auf den Teppich zu malen, damit mein Nachfolger von meinen Anstrengungen profitieren kann. Was die Farbe angeht, werden noch Wünsche entgegen genommen.
Vorweg muss ich noch sagen, dass ich mich in ein gesperrtes Netzwerk einlogge (ja, das ist wohl auch in England illegal) und ich mich deshalb wohl auch nicht beschweren sollte. Die geeignete Position für meinen Laptop zu finden ist nicht leicht, aber mit viel Fleiß, köperlicher Ftiness und ein wenig Glück schaffe ich es mittlerweile. Ich werde wohl erstmal einen Chiropraktiker konsultieren müssen, sobald ich wieder in Deutschland bin, aber es funktioniert (seit dem zweiten Tag).



Allerdings muss ich zeitweise die Position teils um wenige Centimeter ändern, aber so bleibt es wenigstens abwechslungsreich. Ich habe mir auch überlegt einige Markierungen auf den Teppich zu malen, damit mein Nachfolger von meinen Anstrengungen profitieren kann. Was die Farbe angeht, werden noch Wünsche entgegen genommen.
Montag, 23. Februar 2009
mal was witziges
Nach einigen eher gehaltvollen Beiträgen, möchte ich heute nur kleines Bild präsentieren, um die allgemeine Stimmung zu erheitern (was evtl. auf Grund der überschwänglich fröhlichen Faschings-Zeit gar nicht nötig ist). Aber trotzdem ...
Es handelt sich um ein Plakat, das ich an einer der zahllosen Tube-Stationen (U-Bahn) in London entdeckt habe. Man muss dazu sagen, dass das komplette Streckennetz eine einzige Baustelle ist und das zuweilen in einem heillosen Durcheinander enden kann. Als ich Sonntag Abend zum Bahnhof gefahren bin, gab es mehr Durchsagen, welche Linien geschlossen sind, als umgekehrt.

Das Plakat fand ich sehr witzig, da ich es während meiner endlosen Starbucks-Suche gefunden habe. Wahrscheinlich hätte ich einfach über jedes andere Plakat gelacht, aber für einen kleinen Blog-Eintrag reicht es allemal, oder nicht?
p.s.: für Alle, die es nicht wissen oder schlecht im "Zwischen-den-Zeilen-lesen" sind: ich hasse Fasching und freue mich außerordentlich, dass ich in diesem Jahr vor diesem "Ereignis" auf der Insel in Sicherheit bin. Herrlich!
Es handelt sich um ein Plakat, das ich an einer der zahllosen Tube-Stationen (U-Bahn) in London entdeckt habe. Man muss dazu sagen, dass das komplette Streckennetz eine einzige Baustelle ist und das zuweilen in einem heillosen Durcheinander enden kann. Als ich Sonntag Abend zum Bahnhof gefahren bin, gab es mehr Durchsagen, welche Linien geschlossen sind, als umgekehrt.

Das Plakat fand ich sehr witzig, da ich es während meiner endlosen Starbucks-Suche gefunden habe. Wahrscheinlich hätte ich einfach über jedes andere Plakat gelacht, aber für einen kleinen Blog-Eintrag reicht es allemal, oder nicht?
p.s.: für Alle, die es nicht wissen oder schlecht im "Zwischen-den-Zeilen-lesen" sind: ich hasse Fasching und freue mich außerordentlich, dass ich in diesem Jahr vor diesem "Ereignis" auf der Insel in Sicherheit bin. Herrlich!
Sonntag, 22. Februar 2009
travel: train day
Ich kann mir vorstellen, dass es da draußen nur sehr Wenige gibt, die "Zug fahren" als eine Sonntags-beschäftigung erachten. Da bin ich anderer Meinung.
Regelmäßigen Lesern dürfte nicht entgangen sein, dass heute der 22.02. ist. Zur Erinnerung: das ist der Tag, an dem Liverpool gegen Manchester City spielt. Was macht man aber, wenn man keine Karte bekommen hat? Richtig, man setzt sich in den Zug (3 Stunden einfache Strecke) und schippert an den Ort das Geschehens: das Stadion an der Anfield Road. Und das tat ich auch!

Dort angekommen versuchte ich eine der begehrten Karten zu ergattern, fand aber leider einen klaren "Anbietermarkt" vor. Um das erste BWL-Semester kurz ins Gedächtnis zu rufen: alle Marktaktivitäten konzentrieren sich auf den Anbieter (also nicht auf den Nachfrager, wie man es heutzutage gewohnt ist). Das bekam ich dann auch am eigenen Leib zu spüren, denn es gab nur Leute die Tickets wollten, aber kaum Jemanden, der welche verkaufen wollte.
Nach einiger Zeit hatte ich die Ticket-Mafia aufgespürt. Deren Geschäft besteht darin, zwischen den Menschenmassen nach "spare tickets" zu fragen, um sie anschließend suchenden Leuten, wie mir anzubieten (gut vernetzt die Jungs). Leider war mir der Spaß aber keine 150 Pfund wert und ich bleib daher leider ohne Ticket. Zurück blieb ein Schlachtfeld aus Müll und Dreck, vergleichbar dem Anblick nach einer heftigen Partynacht.

Wer denkt, dass ich deswegen deprimiert nach Hause fuhr, liegt falsch. Ich hatte eine angenehme Rückreise und war gegen 18.30 Uhr zurück in Nottingham. Von dem Moment an, als ich vom Zug ausstieg, hatte ich zudem extrem gute Laune, was dazu geführt hat, dass ich halb dancend, halb bouncend nach Hause ging.
Wahrscheinlich war es mir nicht wichtig das Spiel zu sehen. Stattdessen war das Gefühl es versucht zu haben, mehr wert als alles Andere, was ich an Stelle von 6 Stunden Zugfahrt hätte anstellen können. Um es mit den Worten meines geschätzten Kollegen Jul zu sagen: "Life is full of enjoyable gifts! We just have to accept them."
Regelmäßigen Lesern dürfte nicht entgangen sein, dass heute der 22.02. ist. Zur Erinnerung: das ist der Tag, an dem Liverpool gegen Manchester City spielt. Was macht man aber, wenn man keine Karte bekommen hat? Richtig, man setzt sich in den Zug (3 Stunden einfache Strecke) und schippert an den Ort das Geschehens: das Stadion an der Anfield Road. Und das tat ich auch!

Dort angekommen versuchte ich eine der begehrten Karten zu ergattern, fand aber leider einen klaren "Anbietermarkt" vor. Um das erste BWL-Semester kurz ins Gedächtnis zu rufen: alle Marktaktivitäten konzentrieren sich auf den Anbieter (also nicht auf den Nachfrager, wie man es heutzutage gewohnt ist). Das bekam ich dann auch am eigenen Leib zu spüren, denn es gab nur Leute die Tickets wollten, aber kaum Jemanden, der welche verkaufen wollte.
Nach einiger Zeit hatte ich die Ticket-Mafia aufgespürt. Deren Geschäft besteht darin, zwischen den Menschenmassen nach "spare tickets" zu fragen, um sie anschließend suchenden Leuten, wie mir anzubieten (gut vernetzt die Jungs). Leider war mir der Spaß aber keine 150 Pfund wert und ich bleib daher leider ohne Ticket. Zurück blieb ein Schlachtfeld aus Müll und Dreck, vergleichbar dem Anblick nach einer heftigen Partynacht.

Wer denkt, dass ich deswegen deprimiert nach Hause fuhr, liegt falsch. Ich hatte eine angenehme Rückreise und war gegen 18.30 Uhr zurück in Nottingham. Von dem Moment an, als ich vom Zug ausstieg, hatte ich zudem extrem gute Laune, was dazu geführt hat, dass ich halb dancend, halb bouncend nach Hause ging.
Wahrscheinlich war es mir nicht wichtig das Spiel zu sehen. Stattdessen war das Gefühl es versucht zu haben, mehr wert als alles Andere, was ich an Stelle von 6 Stunden Zugfahrt hätte anstellen können. Um es mit den Worten meines geschätzten Kollegen Jul zu sagen: "Life is full of enjoyable gifts! We just have to accept them."
Samstag, 21. Februar 2009
review: one day off
I felt strange today. It took quite a long time until I realized in the afternoon, why I was feeling that strange. The answer is simple: it was my first day off since three weeks. After having spent two weekends on traveling, I had some time to relax and start thinking of what my life looks like at the moment.
It seems that my stay in Nottingham is a time for me to learn. Every day. I learn about culture, working habits, language and many more thinks that I might not realize while I am here, but within the next months. It also feels good to know, that I am able to meet my goals regarding my bachelor thesis and tasks at work. Due to the small size of Elégance UK, it's my impact on several projects I am dealing with, what makes me work even harder. Every day.
Therefore it's that kind of "spirit", I will hopefully remember for a long time. It's really hard to describe, but whoever enjoyed going to work on a Monday morning, might understand, how I am feeling.
It seems that my stay in Nottingham is a time for me to learn. Every day. I learn about culture, working habits, language and many more thinks that I might not realize while I am here, but within the next months. It also feels good to know, that I am able to meet my goals regarding my bachelor thesis and tasks at work. Due to the small size of Elégance UK, it's my impact on several projects I am dealing with, what makes me work even harder. Every day.
Therefore it's that kind of "spirit", I will hopefully remember for a long time. It's really hard to describe, but whoever enjoyed going to work on a Monday morning, might understand, how I am feeling.
Donnerstag, 19. Februar 2009
turn around
Mittlerweile ist es schon eine ganze Weile, die ich damit verbringe euch die neuesten News über mich und mein Leben hier in Nottingham näher zu bringen. Dazu zerbreche ich mir des öfteren das Hirn, was meine Leserschaft denn von mir erfahren möchte.
Heute ist es an der Zeit den Spieß umzudrehen und euch zu fragen, was ihr gerne von mir wissen wollt. Einfach mal so. Zwar habe ich noch ein paar Themen im Ärmel, aber interessant fände ich es trotzdem.
Also raus damit! Zeigt keine Scheu! Seid mutig und stellt Fragen!
Heute ist es an der Zeit den Spieß umzudrehen und euch zu fragen, was ihr gerne von mir wissen wollt. Einfach mal so. Zwar habe ich noch ein paar Themen im Ärmel, aber interessant fände ich es trotzdem.
Also raus damit! Zeigt keine Scheu! Seid mutig und stellt Fragen!
Mittwoch, 18. Februar 2009
british: das gute Pfund
Eine Sache, die man England oft nachsagt, ist das relativ teure Preisempfinden aus Sicht eines Deutschen. Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Hintergrund der Geschichte ist allerdings die Entwicklung der Währung:
Obowhl, ich nur wenig Zeitung lese, bemerkt man an allen Ecken, dass die Engländer ihrer starken Währung nachheulen, auf die sie doch so stolz sind. Ähnlich wie die gute alte Deutsche Mark stellt das Pound Sterling (£) noch ein Symbol nationaler Stärke dar (zumindest bis vor ein paar Monaten). Links der 10-Jahres Vergleich, rechts der Verlauf im letzten Jahr (derzeit muss man für 1£ ca. 1,10€ auf den Tisch legen.

Daher sind Lebensmittel ähnlich teuer wie in Deutschland. Bahnfahren ist bezahlbar (sobald man rausgefunden hat, wie das Preissystem funktioniert). Essen gehen ist teils günstiger, was meist daran liegt, dass auch die Gastronomie mit Rabatten und "Sale" um sich wirft (es sei dann natürlich man geht ins "Fiftteen"). Wirkliche Schnäppchen kann man im Bereich Elektronik machen (wie ich zum Leidwesen meiner Reisekasse schon feststellen musste). Den wirklich krassesten Unterschied habe ich bisher bei Musik bemerkt, denn ein Album kostet selten über £10, wobei der Durchschnittspreis meist deutlich darunter liegt.
Zum Abschluss noch ein kurzer Überblick, was Scheine und Münzen angeht (leider unvollständig). Angemerkt sei allerdings, dass ich bisher nichts höheres als einen £20-Schein in den Händen hatte, da die Geldautomaten ("cash maschine" genannt, was ich sehr witzig finde) nichts anders ausspucken. Da bläht sich der deutsche Geldbeutel ganz ordentlich auf wenn man £300 abhebt).

Wie schön müssen die Zeiten gewesen sein, in denen man noch eine eigene Währung hatte? Meinem Empfinden nach gehört das Pfund definitiv immernoch zum Nationalstolz England. Irgendwie bemerkenswert.
Obowhl, ich nur wenig Zeitung lese, bemerkt man an allen Ecken, dass die Engländer ihrer starken Währung nachheulen, auf die sie doch so stolz sind. Ähnlich wie die gute alte Deutsche Mark stellt das Pound Sterling (£) noch ein Symbol nationaler Stärke dar (zumindest bis vor ein paar Monaten). Links der 10-Jahres Vergleich, rechts der Verlauf im letzten Jahr (derzeit muss man für 1£ ca. 1,10€ auf den Tisch legen.

Daher sind Lebensmittel ähnlich teuer wie in Deutschland. Bahnfahren ist bezahlbar (sobald man rausgefunden hat, wie das Preissystem funktioniert). Essen gehen ist teils günstiger, was meist daran liegt, dass auch die Gastronomie mit Rabatten und "Sale" um sich wirft (es sei dann natürlich man geht ins "Fiftteen"). Wirkliche Schnäppchen kann man im Bereich Elektronik machen (wie ich zum Leidwesen meiner Reisekasse schon feststellen musste). Den wirklich krassesten Unterschied habe ich bisher bei Musik bemerkt, denn ein Album kostet selten über £10, wobei der Durchschnittspreis meist deutlich darunter liegt.
Zum Abschluss noch ein kurzer Überblick, was Scheine und Münzen angeht (leider unvollständig). Angemerkt sei allerdings, dass ich bisher nichts höheres als einen £20-Schein in den Händen hatte, da die Geldautomaten ("cash maschine" genannt, was ich sehr witzig finde) nichts anders ausspucken. Da bläht sich der deutsche Geldbeutel ganz ordentlich auf wenn man £300 abhebt).

Wie schön müssen die Zeiten gewesen sein, in denen man noch eine eigene Währung hatte? Meinem Empfinden nach gehört das Pfund definitiv immernoch zum Nationalstolz England. Irgendwie bemerkenswert.
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