Freitag, 7. August 2009

that's the way ...

This is not going to be another pure English blogpost, so please don't panic. But as an introduction to this week's review I am able to announce that I am starting to create and enjoy my daily life. So my daily life is dependent on me and not the other way around. The best example is my today's trip to the beach ...

Sonne, Meer, Strand und ich. So lauten die Zutaten, die mir heute einen einzigartigen Nachmittag bereitet haben. Ich lag ganze drei Stunden entspannt in der Sonne, ohne mir über irgendetwas Gedanken zu machen. Stattdessen lauschte ich dem Rauschen des Meeres und spürte wie ein leichter Wind mir bei knapp 25° über den Pelz streifte. Zwar hatte ich zwischendurch mit einer Horde schwarz-gelber Flugobjekte und zahllosen dicken Deutschen zu kämpfen, aber das konnte mich nicht aus der Ruhe bringen. Auf dem Heimweg gelang es mir ein paar schöne Fotos zu schießen, aus denen ich sogar einen neuen Blog-Header schnitzen konnte.


That's the way I like it and that's the way I want to follow.

Donnerstag, 6. August 2009

Mähen ohne Waschen

Mein bisher einziger Friseurbesuch in England war mein bisher erster und einziger dieser Art im Ausland. Da die Matte auf meinem Kopf langsam unzähmbare Dimensionen annimmt, steht mir dieses Spektakel nun erneut bevor, so dass ich mich im Internet auf die Suche nach einem Friseur gemacht habe.


Als ich mich also durch die ortsansässige Haarschneider-Zunft wühlte, stellte ich fest, dass man Termine auch online vereinbaren kann. Zwar konnte ich mir damit ein teures Telefonat ersparen, war aber auf den dänischen "Bestellprozess" angewiesen. Mit Hilfe eines Online-Übersetzungs-Dienstes klickte ich mich eifrig durch die einzelnen Schritte. An dieser Stelle sei angemerkt, dass sich all diejenigen, die eine Vorlesung zum Thema "Dienstleistungsmarketing" ihre wahre Freude gehabt hätten. Ich durfte mir neben dem Termin nämlich auch meine Friseuse anhand eines Bildes und einer Kurzbeschreibung aussuchen.

Ich habe nun also am Samstag, um 08.00 Uhr einen Termin bei Lousie für stolze 269 dänische Kronen (ca. 36€) zum "Mähen ohne Waschen" (so zumindest die Übersetzung des Online-Dienstes). Man darf gespannt sein!

Mittwoch, 5. August 2009

Bücherregal

Heute habe ich zwei Bücher im Gepäck, die mich wohl gnadenlos als Sachbuchleser outen, was mich aber nicht davon abhält sie kurz vorzustellen. Eine kleine Warnung vorab: wer Urlaubsliteratur erwartet ist Fehl am Platz.

Da wäre zunächst "Steve Jobs - und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens", das von dem Leben des Mannes berichtetet dem wir beispielsweise den Mac, Toy Stroy oder den iPod zu verdanken haben. Es ist von den beiden Büchern noch das weniger theoretische, neigt sich aber in meinem Lesefortschritt mittlerweile dem Ende entgegen. Alle, die etwas über durchschnittlich begabte Menschen mit viel Unternehmergeist, unfassbarem Ehrgeiz und einer ordentlichen Portion Dreistigkeit lernen wollen, denen sei dieses Buch empfohlen.


Das zweite Exemplar ist weniger Buch als vielmehr ein dicker Schinken, der mir nahezu täglich Kopfzerbrechen bereitet. "Die Entstehung des Wohlstands - Wie Evolution die Wirtschaft antreibt" ist ein absolutes Muss für echte BWL-Studenten und bildet einen wirklich gelungenen Abschluss meines Studiums. Es beschreibt die klassische Wirtschaftstheorie auf circa 20 Seiten, zerfetzt sie dann gnadenlos auf 20 weiteren Seiten und erklärt auf den übrigen 400 Seiten wie die Komplexitätsökonomie als alternativer Ansatz der Wirtschaftstheorie funktioniert. Nichts für nicht-BWL'er!


Wie man sieht, könnte ich mich schon fast als Leseratte bezeichnen. Das beweist, dass zwei grausame Jahren Deutsch-Leistungskurs meine tief vergrabene Leselust nicht vor dem endgültigen Ausbruch bewahren konnten.

Dienstag, 4. August 2009

Drei auf einen Streich

Dies ist wieder einer dieser Beiträge, bei dem ich hoffe nicht am nächsten Morgen von zwei Jungs mit weißen Jacken abgeholt zu werden. Aber ich wage es trotzdem:

Wer diesen Blog schon im Frühjahr verfolgt hat, dem wird mit Sicherheit im Gedächtnis geblieben sein, dass ich eine gewisse Zuneigung für das McDonald's der Coffee-Shops entwickelt habe (Starbucks!) . Aus reiner Neugier habe ich mich also nach einer Filiale in meiner Gegend umgesehen. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass es in Dänemark exakt 2 (in Worten: zwei) Starbucks(e) gibt, die sich beide am Flughafen Kopenhagen befinden.


Bei dieser Gelegenheit lassen sich drei Vorhaben, die ich seit langem mit mir herumtrage, auf einen Schlag realisieren: die erste der "3 in 1" Komponenten, liegt wohl auf der Hand: ich kann endlich mal wieder einen "caffe mocha tall" genießen. Zum zweiten hatte ich mir schon des Öfteren vorgenommen, einen Flughafen mal nicht als Passagier zu besuchen. Das liegt daran, dass ich die "Atmosphäre" an einem Flughafen irgendwie besonders finde. Zu guter letzt ist es ein lang gehegter Traum meinerseits mich mit meinem Laptop oder einem Buch einen Tag lang (oder zumindest einen Vormittag) in einem Café zu verkrümeln und von Zeit zu Zeit ein Stück Kuchen oder einen Kaffee zu holen.

Wenn das Leben wirklich dazu geschaffen ist, um die Chancen zu nutzen, die sich einem bieten, dann MUSS ich es einfach machen.

Montag, 3. August 2009

Analyse in Kurzform

Wie schon angedeutet, lese ich gerade diverse Bücher, wann immer ich Zeit dafür finde. Bevor ich alle weiteren Dentals im Laufe der Woche veröffentlichen werde, bin ich heute über eine überaus witzige Stelle gestolpert. Vorab muss ich allerdings gestehen, dass das folgende Zitat wohl nur für Quelle-Mitarbeiter seine volle Wirkung entfalten dürfte.

Das Buch dreht sich hauptsächlich um Komplexitätsökonomik, wobei das aktuelle Kapitel die Eigenschaften von Netzwerken beleuchtet. Jetzt aber zum Zitat:

"Wir sehen hier das Rezept für die Schaffung eines manövrierunfähigen Unternehmens: Man kombiniere unvorhersagbares Verhalten [der Führungskräfte] mit flachen Hierarchien und dichter Vernetzung - die Wahrscheinlichkeit, dass noch irgendetwas geschieht, geht gegen null."

Ich habe lange nicht mehr beim Lesen eines Buches so herzlich gelacht, konnte mir ein wenig Mitleid aber auch nicht verkneifen.

Sonntag, 2. August 2009

Reisen im Jahr 2009

Bei meinem heutigen Sonntagsausflug musste ich die Grenzen moderner Technik in Form meines Navis verärgert zur Kenntnis nehmen. Zwar hat es mich wie gewünscht auf dem direkten Weg nach Silkeborg geführt und zeigte mir Dank der Funktion "Clever Parking" sogar einen Parkplatz in Zielnähe. Allerdings konnte wusste mein digitaler Navigator nicht, dass dort gerade eine Flohmarkt stattfand und konnte mir auch bei der Übersetzung des Hinweisschildes eines nahe gelegenen Alternativ-Parkplatzes behilflich sein (was ich auch trotz meines Mini-Wörterbuchs zu mühsam fand und mich einfach in die Reihe parkender Dänen am anderen Straßenrand einreihte).

Das stellt sich mir die Frage, wie eine Fahrt von Ikast nach Silkeborg vor 20 Jahren ausgesehen hätte? Angefangen bei Unsicherheiten zur meterologischen Lage, stundenlangem Straßenkartenstudium, zweimaligem falschem Abbiegen bis hin zu kleineren Wutausbrüchen. In diesem Fall wäre die Parkplatzsuche wohl noch das gerinste Übel gewesen. Heutzutage studiere ich die stündlich aktualisierten Wetterdaten im Internet, programmiere mein Navi in wenigen Minuten, fahre ohne jeden Umwege nach Silkeborg und ärgere mich über Flohmärkte und Hinweisschilder. Doch mit etwas Abstand begreife ich es als den letzten Rest eines nostalgisches Reiseerlebnisses.

Samstag, 1. August 2009

ideas worth spreading

Wie definiert sich eine Chance? Was ist Talent? Wie spielen Chancen und Talente im Leben zusammen? Zugegebenermaßen interessiert sich mein nachdenkliches Ich für diese Fragen. Aber warum schreibe ich das wohl an einem Samstag Abend in meinen Blog, wird sich mancher fragen.

Ich bin mir bewusst, dass meine stundenlangen Streifzüge durch die unendlichen Weiten des Internet nicht von allen meinen Mitmenschen mit Applaus begrüßt werden. Viele Fragen sich sicherlich: wie kann ich so lange in diesen blöden Bildschirm starren? Meine Antwort lautet ehrlicherweise, dass ich teils unnütze Dinge tue und meine Zeit verschwende. Auf der anderen Seite stoße ich wie heute Abend des Öfteren auf interessante Inhalte wie die Website "ted.com", bei der es um "ideas worth spreading" geht. Ich bin ziemlich beeindruckt. Es geht um Menschen, die 18 Minuten Zeit haben dem Publikum mittels einer Rede eine Ideen näher zu bringen (z.B. Bill Gates, Gordon Brown, Al Gore, aber auch Schriftsteller, uvm). Dabei dreht es sich zumeist um Dinge, die mich nachdenklich machen, wie Kreativität, Chancen oder Talente und vieles mehr.

Ich kann die Website all denen empfehlen, die ebenfalls ein nachdenkliches Ich mit sich herumtragen. Besonders hinweisen möchte ich auf die deutschen Übersetzungen, da mein Geist teils zu langsam für die Schritte "hören, übersetzen, verstehen, nachdenken" ist. Viel Spaß!