Da waren wir also. Ich, mein dunkelblauer Oma-Trolli und 60 Elégance-Kataloge. Nach einer anfänglichen Orientierungsphase, verteilte ich munter drauf los und hatte ziemlich viel Spaß dabei (meine Füße allerdings weniger). Nachdem meine Mission in gut zwei Stunden erledigt war, ging ich zurück in die Boutique und hatte ein nettes Kaffeekränzchen mit Margot.

Anschließend blieb mir noch Zeit (und auch ein Rest an Kraft in den Beinen), um mir die Einkaufsmeilen London's genauer zu betrachten. Um es kurz zu machen: ein Horror-Erlebnis. Unmengen an Menschen und riesige Shops, begleitet von einer extremen Konsum- und Kommerzatmosphäre. Ich kann bis heute nicht sagen, was dazu geführt hat, dass ich mich dermaßen unwohl gefühlt habe. Zwar wusste ich, dass kein Problem mit vielen Leuten auf einem Fleck hatte, aber sowas habe ich trotzdem noch nie erlebt. Too many people, too much money.
Ich entschloss mich daher dazu, den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen. Nachdem ich einen Tourist-Guide für London ergattert hatte, machte ich mich auf den Weg in mein Hotel. Für Londoner Verhältnisse hatte ich mit 39 Pfund wohl auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis erwischt. Kann mich nicht beklagen.
(edit: ich habe mir vorgenommen den Sonntag in zweit Blogposts zu spliten. Wünsche und Anregungen werden gerne entgegen genommen.)











